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 Brücken bauen ohne wegzuschauen

Am 08.03. und am 09.03.2016 startete zum dritten Mal das Projekt  „Brücken bauen ohne wegzuschauen“ mit den  Leipziger Klinikclowns und dem Behindertenverband Leipzig e.V.

Die Sozialassistenten des 1. und 2. sowie die Krankenpflegehelfer des 2. Lehrjahres und das Berufsvorbereitungsjahr Wirtschaft/ Ernährung erweiterten ihr Wissen und bekamen einen Einblick in mögliche Tätigkeitsfelder in der sozialen Arbeit.

Die  Vereine Behindertenverband und  Klinikclowns stellten den Schülern ihre Arbeit  vor. Anhand der Sammlung von praktischen Erfahrungen erlebten sie  Chancen und Risiken, tragbare Brücken zwischen Menschen zu bauen. Sie erfuhren wie wichtig es ist, Vorurteile und Ängste abzubauen.
Im Lerninhalt "Umgang mit Behinderungen" ging es den Referenten vor allem um den persönlichen Kontakt, da sie selbst von Behinderung betroffen sind. Sie halfen den Schülern, Hemmungen abzubauen, kamen mit ihnen ins Gespräch  und äußerten  offen ihre Fragen und Bedenken.
Weiterhin bestand die Möglichkeit alltägliche Dinge aus Sicht eines körperbehinderten Menschen zu erfahren. Wie fühlt es sich zum Beispiel an, wenn man von einer anderen Person Nahrung gereicht bekommt oder  man "blind" eine Treppe steigen muss? Sie berichteten über Probleme im Alltag, Vorurteile und Ausgrenzungserfahrungen in der Gesellschaft und über Wege, diese Schwierigkeiten zu bewältigen. 
Im Lerninhalt "Humor als therapeutische Methode" erlebten die Schüler die heilsame Wirkung von Humor. Der Verein „ Leipziger Klinikclowns - die Sonntagsclowns“ legt seinen Schwerpunkt vor allem in die Arbeit der Behindertenpflege, der Kinderklinik und der Kinderpsychiatrie.  Besonders Kinder leiden unter der ernsten und für sie  unverständlichen Umgebung im Krankenhaus. Die Clowns versuchen den kleinen  Patienten die Ängste und Traurigkeit zu nehmen und bringen etwas Abwechslung in den Krankenhausalltag.
Auch hier stand die praktische Übung im Vordergrund. Die Auszubildenden erhielten die Möglichkeit  Luftballontiere entstehen zu lassen, sich zu verkleiden und kleine Zauberkunststücke vorzuführen.
All dies bereitete den Auszubildenden viel Freude und nebenbei wurden  die Lachmuskeln trainiert.
Fazit der Veranstaltung, die Ängste und Hemmungen der Schüler/innen im Umgang mit Menschen mit Behinderungen konnte genommen werden. Alle Beteiligten standen sehr offen und interessiert  dieser Thematik gegenüber und nahmen reichhaltige Erfahrungen mit in die weitere  Ausbildung.

 

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