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 Berlin als Schnittpunkt der deutschen Geschichte und politisches Zentrum im wiedervereinten Deutschland

Vom 17.-20. Oktober 2017 reisten 47 Schülerinnen und Schüler der Klassen WG und BG16, begleitet von Frau Petermann (ASG) und einem Jugendoffizier der Bundeswehr, Herrn Wachtel, in die Hauptstadt.

Zuerst besuchten wir das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Schwielowsee/OT Geltow. Nach einem Vortrag zum Aufbau der Bundeswehr und den aktuellen Auslandseinsätzen kamen wir mit dem Referenten ins Gespräch. Vertieft wurden die neuen Erkenntnisse beim gemeinsamen Mittagessen in der Henning-von-Tresckow-Kaserne und dem Besuch des Waldes der Erinnerung, in dem der im Einsatz gefallenen Kameraden gedacht wird. Am Dienstag Nachmittag stand der Deutsche Bundestag mit einem Vortrag im Plenarsaal und der Besichtigung der Kuppel des Reichstagsgebäudes auf dem Programm. Wir übernachteten im Aldea Novum Hotel in Berlin-Schöneberg.

Der Mittwoch startete mit einer ausführlichen Stadtrundfahrt. Wir erfuhren, dass Berlin die flächenmäßig größte Stadt ist, sahen Potsdamer Platz, Checkpoint Charlie und Holocaust-Mahnmal, jedoch nicht das Olympiastadion, welches im Nebel verschwunden war. Nach dem Mittagessen im Restaurant Velis fuhren wir ins Jüdische Museum. In 5 thematischen Führungen, z.B. zu jüdischem Leben, Moses Mendelssohn und dem Aufbruch in die Moderne, konnten wir Wissen aus dem Ethik- und Religionsunterricht anwenden und erweitern. Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit Berlin auf eigene Faust zu erkunden.

Das Thema „Deutscher Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ beschäftigte uns am Donnerstag. In zwei Führungen wurde auf ausgewählte Widerstandsgruppen eingegangen, die in der umfänglichen Gedenkstätte dokumentiert sind. Nach einer gründlichen Sicherheitskontrolle durften wir das BMVg, den sogenannten Bendlerblock, betreten. In einem Vortrag wurde über das Ministerium referiert und auf die mediale Information über die Kampfeinsätze der Bundeswehr verwiesen.

Ganz zentral, im Restaurant Hopfingerbräu am Brandesburger Tor, aßen wir zünftig zu Mittag, um danach das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu besuchen. Nach einem allgemeinen Vortrag zur Agenda 2030 wurde das Projekt „No comment campodia“ von André Hartlapp vorgestellt. Es war eine neue Erkenntnis, dass auch Medienerschließung und Kampagnen zur Entwicklungshilfe gehören. Vielleicht ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst auch etwas für Schülerinnen und Schüler unserer Schule?

Der Freitag begann mit einem guten Frühstück und dem Check Out. Nach Bustransfer und Sicherheitsüberprüfung im Auswärtigen Amt folgte ein Referat zum Aufbau des Ministeriums, Schwerpunkten der deutschen Außenpolitik sowie Karrieremöglichkeiten. Als letzter Punkt der Studienfahrt stand der Besuch der Militärstadt Zossen/Wünsdorf auf dem Programm. Gestärkt durch ein griechisches Mittagessen erkundeten wir die Bunkeranlagen unter der Erde. Wohlbehalten erreichten alle Teilnehmer sowie die begleitenden Lehrer Frau Hofmann, Frau Plätzer, Herr Fritz und Frau Rupprich gegen 19:30 Uhr das BSZ Böhlen.

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