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„Maria Stuart“ im Schauspiel Leipzig (R. Pfefferle 03.2018)

Unerwartet karg, aber nicht schlecht.

Am 28.02.2018 besuchten die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe des Beruflichen Gymnasiums im Rahmen des Deutsch Leistungskurses eine Aufführung des Dramas „Maria Stuart“.

Kurz zu dem Stück: Friedrich Schiller stellt in seinem Königinnendrama nicht nur die skeptische Frage nach dem Verhältnis von Macht und Moral, sondern beschreibt eindringlich den Einfluss von privaten Interessen. Auf der einen Seite steht Maria, die mit Hilfe von bestochenen Zeugen und manipulierten Gesetzen zum Tode verurteilt wurde, auf der Gegenseite Elisabeth I., die ihre Macht missbraucht und Gesetze für ihre Zwecke umgestaltet, um die von ihr verhasste Maria zu vernichten.
Gleich zu Beginn war ich sehr überrascht von dem schrägen und durchaus sehr minimalistischen Bühnenbild. Das Stück war sehr karg inszeniert und jegliche Hintergrundgestaltung fehlte. Zu meinem Erstaunen war Graf Burleigh kein stattlicher Mann, sondern eine Lady, gespielt von Anne Cathrin Buhtz. Eine weitere Veränderung, die der Regisseur vornahm, war, dass Graf von Shrewsbury (Tilo Krügel) im Rollstuhl saß. Auch wichtige Personen, die im Drama eine Rolle spielten, waren nicht vorhanden, was meines Erachtens aber nicht schlimm war, da man sie geschickt umspielte und keine Lücken in der Handlung hinterließ. Ein weiterer Punkt, der direkt ins Auge fiel, war die Gestaltung der Kostüme. Das Stück war sehr modern umgesetzt. Jeder der Schauspieler trug einen Anzug oder ein elegantes Abendkleid.

Zum  Schluss kann ich guten Gewissens sagen, dass das Stück gut gelungen ist, trotz dessen, dass es störende akustische Geräusche gab oder auf eine Pause verzichtet wurde.
(Robin Pfefferle)   

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