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   Von wegen nur Müll!( Exkursion zur Deponie Cröbern BG16a BG16b- September 2018)

180.000 Tonnen behandelter Abfall pro Jahr, 725 kWh pro Tonne Energie und das auf einer Fläche von rund 600.000 m² .
Die Zentraldeponie in Cröbern ist viel mehr als nur Müll, das durften die BG16a und BG16b des Beruflichen Gymnasiums Biotechnologie am 27.09.2018 und am 24.10.2018 herausfinden. Mit unserer Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit, Nicole Wöllner, befuhren wir mit insgesamt 5 Autos die Deponie. Zu Beginn erklärte Sie die Aufgabe einer Mülldeponie. Sie zeigte an Beispielen, was aus dem Umland hierher geliefert wird. Dabei wurde deutlich, dass viel zu viel Konsumiert, einmalig benutzt und kaum recycled wird. Auch wird viel zu viel geliefert, was auf den Sperrmüll gehört oder falsch zu sortiert wurde. Dabei wurde uns auch bewusst, dass Müll nicht gleich Müll ist.

Wir bestiegen mehr oder weniger große Berge aus Müll mit einem Rundblick über das Leipziger Umland. Danach duften wir den Sickerwassertunnel begehen. Dort erläuterte sie den Ablauf des Regenwassers von der Deponie und die Wichtigkeit der Trennung des Regenwassers von dem Sickerwasser. Nach der Besichtigung des Tunnels, fuhren wir gemeinsam zur Anlieferhalle. Zuerst  wurde uns die Sickerwasseraufbereitung und der Weg des Wassers zurück in den Wasserkreislauf beschrieben.  In der Anlieferhalle schauten wir uns die mechanische Aufbereitung von Abfall und die Mülltrennung an. Darauf besichtigten wir die Intensivrotte, wo uns Ammoniakgeruch erfreute. :) Im Nachhinein standen wir vor der Nachrotte und sahen die restlichen Organischen Bestandteile von unserem Abfall die sich weiterhin zersetzten und später auf die Mülldeponie gebracht werden.

Welcher Müll in welche Tonne gehört und wo er anschließend landet konnten wir uns dort ansehen. Von der Anlieferung, über die Mechanische Aufbereitung bis zur Deponieablagerung und Sickerwasseraufbereitung wurde uns alles detailliert erklärt und veranschaulicht.  Zurückblickend war dieser Ausflug sehr informativ und wird uns bei der Mülltrennung beeinflussen. Die Bedeutung von Müll wird in der Politik nicht ernst genommen, denn daraus resultiert der hohe Verbrauch an Plastik und nicht abbaubaren Stoffen.

Henrike Schmidt, Luisa Scholz

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