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 Wie weiter nach der Schule – Berufsschulzentrum Böhlen informiert (LVZ 28.01.2019 von René Beuckert)

Lehrer und Schüler geben Auskunft über Ausbildungsmöglichkeiten

Böhlen. Das Berufsschulzentrum Leipziger Land in Böhlen gab am Sonnabend zum Tag der offenen Tür Schülern die Möglichkeit, sich über die einzelnen Berufssparten zu informieren. Deshalb hatte das Haus seine Unterrichtsräume und Fachkabinette für Besucher zugänglich gemacht, zu denen nicht nur Schüler angehender Berufe zählten. Auch die Eltern erhielten von den Fachausbildungskräften Informationen zu den zahlreichen Berufen. Im BSZ sind das Berufliche Gymnasium, die Fachoberschule und die Berufsfachschule untergebracht. Dazu kommen noch das Berufsgrund- und Berufsvorbereitungsjahr.

„Heute geben wir nicht nur einen Einblick in unsere verschiedenen Ausbildungsbereiche“, sagte Schulleiter Jörg Großkopf. „Vielmehr steht den Jugendlichen und Eltern das Fachpersonal zu persönlichen Gesprächen bereit.“ Die Schule mit ihren modernen Fachkabinetten sei mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Die Schüler kommen nicht nur aus den Kommunen im Leipziger Land, sondern auch aus den angrenzenden Regionen. Das Gymnasium mit seiner Biotechnologie habe nach wie vor regen Zulauf, so Großkopf.

Wie man Hefe kultiviert und die einzelnen Schritte der Stoffwechselleistung zudem in einem Diagramm auf dem Computer festhält, das wurde den Besuchern sehr anschaulich vermittelt. Aber auch die Sicht durch das Mikroskop gab sonst verborgene kleinste Strukturen preis. Fachleiterin Maren Deistler erklärte: „Das Interesse an solch einer Ausbildung erfreut sich großer Beliebtheit. Besonders der praktische Teil kommt bei den Auszubildenden gut an.“

Susanne Mayer ist für den Bereich Sozialwesen verantwortlich. „Unsere Schüler erhalten eine praxisnahe Ausbildung.“ Bevor sie während der vier Praktika in Altenpflegeheimen eingesetzt werden können, werden in der Schule Pflege-Szenen nachgestellt. Natürlich gehöre auch theoretischer Unterricht dazu.

Azubi Jennifer Siebert demonstrierte den Umgang mit einem Pflegefall. „Ich finde es schön, in den Praktika gleich mit in den Berufsalltag eingebunden zu sein und auch selbstständig Aufgaben zu übernehmen.“ Dominik Galle, 2. Lehrjahr, findet es spannend, mit Kindern umzugehen. In seiner Ausbildung zum Sozialassistenten war er aber auch schon im Altenpflegeheim. Das Besondere sei eben, in die Arbeitswelt einbezogen zu sein. Weiter auf Kommentar

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