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Das Skilager der elften Jahrgangsstufe 2018 in St. Jakob vom 08. 12 bis 14.12 (von K. Kohl (WG18) und S. Barthel (BG18))

Der erste Tag begann früh am Morgen. Am 08.12.2018 um 7.10 Uhr fuhr unser Bus los und setzte Kurs in Richtung Südtirol. Auf dieser langen Busfahrt durch Deutschland, Österreich und Italien kamen wir, die Klassen WG und BG 18, nach einer zwölfstündigen Fahrt endlich im Hotel Kapellenhof im Ahrntal, unserer Unterkunft, an.

Die Koffer wurden aus dem Bus geholt, und es fanden sich jene SchülerInnen zusammen, die gemeinsam in einem Zimmer eingeteilt waren. Daraufhin vergab Herr Mau die Schlüssel für die Zimmer und alle blickten sich erst einmal um. Als sämtliche Schüler auf den Zimmern waren und schon angefangen hatten die ersten Sachen auszupacken, kam Herr Mau um jedem Zimmer Bescheid zu geben, dass das Abendessen bereit stünde. Sofort kamen alle unten im Speiseraum zusammen und bedienten sich am Buffet. Nach dem Essen gingen einige auf ihre Zimmer um weiter auszupacken oder um sofort, nach dieser langen Busfahrt, einzuschlafen. Wiederum andere erkundeten ein wenig das Hotel, darunter den Freizeitraum oder die Bar bis zur Nachtruhe um 21 Uhr, denn alle wollten am bevor stehenden Tag ausgeschlafen sein.

Am zweiten Tag des Skilagers begann alles mit dem Frühstück um 7.30 Uhr. Danach ging jeder wieder auf sein Zimmer, um in die Skischachen zu schlüpfen. Kurz vor 9.00 Uhr kamen dann alle im Empfangsbereich des Hotels zusammen, um zur Skibus-Haltestelle zu laufen. Dann, nach einer fünfminütigen Fahrt, kamen wir vor dem Skiverleih an. Es bildete sich eine lange Schlage vor dem Eingang des Skiverleihs, und es dauerte etwa eine Stunde, bis sämtliche Schüler die passenden Ski, Skischuhe, Helm und die passenden Stöcke erhalten hatten. Danach sollte sich jeder einen Spind suchen, in dem man dann am Tagesende seine Skisachen unterbringt. Als dann nach dem Umziehen alle in der Gondel zum Skigebiet waren, war es ca. 11.00 Uhr. Die Könner und die Fortgeschrittenen im Skifahren durften bereits von der Gondelstation aus zu den Skiliften fahren, während die Anfänger von den Skilehrern empfangen wurden und anschließend vorsichtig zum „Lernhügel“ hinunter gingen. In der Zwischenzeit konnten die Könner und die Fortgeschrittenen bereits schon einmal die einfache Piste herunterfahren. Gegen 11.45 Uhr sollten sich alle bei Herr Mau melden um sich den Essensgutschein abzuholen. Wir Skifahrer gingen gleich in die sich auf der Piste befindliche Cafeteria essen.

Nach dem Essen kehrten wir wieder auf die Piste zurück. Die Anfänger wurden in zwei Gruppen eingeteilt, die sich zum Lernhügel begaben und dort die ersten Trockenübungen machten. Im Laufe des Tages lernten sie, wie man sich mit Ski fortbewegt und wie man richtig bremst. Damit waren die Anfänger den ganzen Tag beschäftigt, während die Könner und die Fortgeschrittenen mit den Lehrern die ersten beiden Pisten fahren durften. Am Ende des ersten Skifahrtages waren alle erschöpft. Wir fuhren mit der Gondel wieder ins Tal, brachten unsere Skiausrüstung in die Spinde im Depot und warteten dann etwa eine halbe Stunde auf den Skibus zurück in unser Hotel. Während dieser Zeit konnten wir kurz in die örtlichen Geschäfte gehen und Souvenirs oder andere Dinge kaufen. Als alle wieder im Hotel waren, hatten wir ungefähr eineinhalb Stunden Zeit, um uns frisch zu machen für den Abend. Ab 18.30 Uhr gab es Abendessen, danach gingen die meisten in die Aufenthaltsräume. Man konnte Dart, Tischtennis und -kicker spielen, andere spielten Karten- oder Brettspiele.
Die nächsten Tage liefen alle ähnlich ab. Der Tag begann mit Frühstück, Umziehen, zum Skibus laufen, das Skiequipment aus dem Depot holen und mit der Gondel ins Skigebiet fahren. Über die nächsten Tage wurden die Anfänger immer besser auf den Ski und fuhren nun auch auf den einfachen Pisten, während den Könnern und Fortgeschrittenen freigestellt wurde, auf welchen Pisten sie fahren.

Am Mittwoch, dem 12.12.2018 fuhren sämtliche SchülerInnen gemeinsam auf den Gipfel auf 2510 m ü.M. um dort das Gipfelfoto zu machen. Von da aus konnten alle, die sich trauten und denen auch das OK von den Skilehrern gegeben wurde, herunterfahren. Außerdem wurde noch eine neue Piste geöffnet, welche die Könner und Fortgeschrittenen bereits fahren durften. Am Ende des Tages verabschiedeten sich die Anfänger von ihren Skilehreren. Als dann wieder alle im Hotel waren, zogen sich alle schnell um, da uns die Après-Ski-Party bevor stand. Dies war ein langer Abend voller Musik und Tanz. Etwa eine halbe Stunde vor Mitternacht waren wieder alle im Hotel und schliefen sich für den letzten Skifahrtag fit.
Am Donnerstag, dem 13.12. durfte jeder nach eigenem Ermessen Ski fahren, wobei die Könner  und die Fortgeschrittenen den Anfängern einige Finessen zeigten, wie sie besser fahren können oder wie sie in bestimmten Situationen reagieren sollen. Am Ende dieses Tages wurde das Skiequipment wieder beim Skiverleih abgegeben und man beschäftigte sich dann wieder im Hotel mit den gegebenen Freizeitmöglichkeiten.

Der letzte Tag begann früh. Es musste um 6.00 Uhr aufgestanden werden, da unser Bus um 7.00 Uhr abfuhr. Nach dem Frühstück, um 6.30 Uhr, packten alle noch schnell die letzten Sachen und gingen in den Rezeptionsbereich des Hotels. Anschließend begann die elfstündige Rückfahrt. Kurz nach 20.00 Uhr kamen wir wieder in Böhlen an.
Insgesamt war diese Klassenfahrt eine der besten, die ich bis jetzt erlebt habe. Ich hätte mir bloß noch gewünscht, dass das Skilager eine Woche länger gegangen wäre.


Unsere Tageserlebnisse

Samstag
Früh morgens ging es los. Zuerst trafen wir uns an und in der Schule, wo Herr Mau und die restlichen Lehrer Herr Reck, Frau Fellmann und Frau Schöbel schon auf die Ersten warteten. So langsam trudelten auch schon alle anderen Schüler ein und wir mussten keinen zurücklassen, als der Bus pünktlich kam. Eine kleinere Gruppe aus Bautzen saß bereits drinnen und nach einer kurzen Pause und dem Einladen von Koffern, Taschen und Skiern konnten wir auch schon die Reise antreten. Nach einer guten dreiviertel Stunde verließen wir unser Sachsen auch schon über die A38 und fuhren über die A9 in Richtung Bayern, wo wir in Irschenberg eine größere Pause beim allseits beliebten „großen goldenen M“ einlegten.

Unsere lange Fahrt endete, als wir den Brenner verließen und nach einer guten Stunde an unserer Unterkunft für die nächsten Tage, dem Kapellenhof in St. Jakob, ankamen.
Nachdem alles Gepäck gut verstaut war und die Zimmer besichtigt waren, rief man uns zum gemeinsamen Abendessen. Täglich gab es hier eine Auswahl am Salatbuffet, eine Vorspeise sowie Hauptgang und Dessert, welches immer variierte. Wir konnten uns nicht beklagen. Den Abend ließen wir, erschöpft von der langen Reise, gemütlich auf unseren Zimmern ausklingen.

Sonntag
Nach dem Frühstück, das uns ausreichend stärkte, hatten wir genügend Zeit uns umzuziehen. Dies hielt auch jeder ein und wir konnten, wie an allen anderen Tagen auch, planmäßig zur Bushaltestelle marschieren. Der gesamte restliche Vormittag war nun damit ausgefüllt, für jeden die passende Skiausrüstung zu leihen. Um ungefähr 12 Uhr war dann auch jeder bedient und wir konnten endlich mit der Gondel Richtung Mittelstation starten, wo unser Mittagessen schon auf uns wartete. Die Auswahl reichte von der typisch italienischen Pizza und Pasta bis zum Wiener Schnitzel, sowie die bei jedem beliebten Pommes Frites. Für jeden war etwas dabei.

Als wie alle gestärkt waren, wurden die Anfänger den Skilehrern zugeteilt, während die Fortgeschrittenen und Könner sich auf der Mittelstrecke einfahren durften. Um ca. drei Uhr mussten wir auch schon wieder den Berg verlassen, da es nun hieß unser Equipment im Depot an der Talstation einzulagern. Auch wenn es ein großes Durcheinander gab, konnte letztendlich jeder seinen Schrank abschließen und auf den Bus in Richtung Hotel warten. Es war ein kräftezehrender Abend und viele schliefen recht schnell ein.

Montag bis Mittwoch
Die folgenden Tage liefen recht ähnlich ab. Nach dem Frühstück fuhren wir geordnet zum Berg, holten unsere Ausrüstung aus dem Depot und nahmen die Gondel zur Mittelstation. Der Großteil, also die Skischüler, trafen sich mit ihren Lehrern dort und starteten auch schon mit dem Skiunterricht. Die Skifahrer unter uns fanden sich in Gruppen von minimal drei Schülern zusammen und hatten die Möglichkeit sich frei auf dem Berg zu bewegen. Mit Ausnahme der schwarzen Pisten. So hatten ich, Lisa und Leonie sogar die Möglichkeit vom Gipfel bis ganz hinunter zu fahren. Leider war die Talabfahrt nicht geöffnet und so war es uns nur möglich zur Mittelstation zu kommen, wo    immer täglich zur Mittagsstunde Herr Mau mit den Essensmarken auf uns wartete. Gegen Nachmittag traf man sich dann ab und an auf der von uns getauften „Apfelhütte“ zu warmem Apfelpunsch, Kaiserschmarrn oder Apfelstrudel. Die Heimkehr fand immer zwischen drei und vier Uhr nachmittags statt. Es nahm ja auch einige Zeit in Anspruch all unsere Sachen ins Depot zu schaffen und zu verstauen. Wir hatten großzügig Freizeit auf den Zimmern. Manche ruhten sich vom Tag aus, andere trafen sich im Aufenthaltsraum zu Gesellschaftsspielen oder einer Runde Tischtennis. Nach dem reichhaltigen Abendessen war man dann in guter Gesprächslaune und man lernte sich untereinander noch einmal außerhalb der Schule kennen. Doch spätestens ab 22 Uhr mussten alle wieder auf ihren Zimmern sein. Nach einmaligen Komplikationen hielten wir diese Regel stets ein.

Mittwoch abends hatten die Lehrer uns eine Aprés-Ski Party organisiert. Mit dem Bus ging es nach dem Essen zum Pub. Ein rundes imposant ausgebautes Gebäude in der Nähe unseres Depots. Der DJ, ein überaus netter, konnte so gut wie jeden Musikwunsch erfüllen und es wurde ausgelassen getanzt und gefeiert. Wir Schüler hatten auch mit alkoholfreien Cocktails unseren Spaß 😊. Den mürrischen eher tanzfaulen Jungs wurde später sogar ein eigener Raum geöffnet, wo sie beim Kartenspiel das Fußballspiel des Tages verfolgen konnten. Für mich und die Mädchen war das nichts und wir hatten unsere Freude auf der Tanzfläche, die sogar gegen späten Abend von unseren anfangs zurückhaltenden Lehrern beehrt wurde. Es war ein abwechslungsreicher Abend. Um 23 Uhr war jedoch Schicht im Schacht so gerne wir auch weiter gefeiert hätten. Jede gute Party geht nun mal vorbei.

Donnerstag
Der letzte Tag war gekommen und wir waren erstaunt, wie schnell die Woche vorbei war. Der zweite Gipfel hatte nun auch seine blaue Piste geöffnet und wir Könner konnten nun auch mit den Skischülern, die sich bereits trauten, heruntersausen. Wir alle hatten unseren Spaß. Vor allem, als wir dann als gesamter Jahrgang zum Gipfel fuhren. Allein schon die Aussicht war es wert. Manche trauten sich sogar von Ganz oben einmal herunter. Der Rest nahm dann doch lieber die sichere Gondel. Gegen späten Nachmittag war es leider auch schon an der Zeit die geliehene Skiausrüstung wieder abzugeben, an die wir uns schon so gewöhnt hatten. Damit man nach dem Abendessen noch ausreichend Zeit für gute Gespräche haben konnte wurden eilig die Koffer für den Freitagmorgen gepackt. Einschlafen konnten wir erst spät.

Freitag
Der Tag der Abreise war gekommen und zeitig, es war noch dunkel, mussten wir all unser Gepäck zum Bus bringen. Das war bei Glatteis gar keine so leichte Aufgabe. Zeitig traten wir auch schon die Rückreise an, denn wir wollten ja rechtzeitig wieder zu Hause sein.

Nach mehreren kleinen Pausen und einer großen kurz vor München kamen wir am frühen Abend ohne weitere Unterbrechung in Böhlen an. Es dauerte noch eine Weile, bis sich alle voneinander verabschiedeten. Nach der gemeinsamen Zeit konnte man sich einfach nicht voneinander trennen, obwohl man sich doch am Montag schon wiedersah.

Diese einmalige Fahrt wird wohl noch lange, wenn nicht sogar für immer in unseren Köpfen und auch in denen der Lehrer bleiben. Es war einfach wundervoll.

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