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Wiedersehen macht Freu(n)de – Besuch vom Schwäbischen Meer (21.-25.09.2019) - S. Rupprich (Tutorin WG 18)

Was muss man in Leipzig sehen, unternehmen und besuchen? Diese Frage wurde schon in den Sommerferien im Chat heiß diskutiert, denn nach unseren erlebnisreichen Tagen im März an der Droste-Hülshoff-Schule wollten die Gastschüler aus der WG 18 genauso gute Gastgeber sein wie die Friedrichshafener.
Bereits am Samstagabend reisten vier Schülerinnen mit ihrem Lehrer, Herrn Grande, am Leipziger Hauptbahnhof an. Es gab reichlich Gesprächsstoff, und so wurden der Abend und der Sonntag Vormittag individuell gestaltet, z. B. mit dem Besuch des Jumphouse.
Am Nachmittag ging es bei strahlendem Sonnenschein auf den „Uniriesen“, die Aussichtsterrasse des City-Hochhauses. Von dort konnten wir unseren Gästen eine erste Übersicht über die Messestadt und einen Blick auf das Neuseenland bieten. Nach dem Sehen folgte das Hören: „BOOM!“ hieß das Programm im Krystallpalast, zu dem wir unsere Gäste einluden. Der deutsche Beatbox-Meister groovte, die Flaschen ploppten, die Jonglierkeulen trommelten und die Glasharfe klirrte. Wir waren begeistert vom furiosen Spektakel im Varieté.
Das Mitmachen folgte am Montag bei der Teilnahme am Unterricht des Beruflichen Gymnasiums. Bis zur Mittagessen besuchten die Gäste Grund- und Leistungskurse verschiedener Fächer, bevor es wieder nach Leipzig ging, diesmal in den berühmten „Auerbachs Keller“. Vom Haushistoriker, Herrn Weinkauf, erfuhren wir nicht nur Wissenswertes über Goethe und die Faustsage, sondern auch über studentisches Leben im Leipzig des 18. Jahrhunderts. Zum Abschluss gab es Kaffee und Kuchen im historischen Gastraum.
Der Dienstag widmete sich der Region und dem Klimawandel. Bei einer Exkursion zum Tagebau Vereinigtes Schleenhain konnten wir gemeinsam mit dem Schulleiter, Herrn Großkopf und der Fachleiterin, Frau Deistler, Ansichten zu Braunkohleausstieg, Strukturwandel und Rekultivierung austauschen. Danach folgte noch ein sportlicher Programmpunkt, der Aufstieg auf das Völkerschlachtdenkmal.
Am Mittwoch hieß es bereits Abschied nehmen, nachdem sich die Gäste nochmals einen Eindruck vom Unterricht am BSZ Leipziger Land verschafft hatten. Sicherlich werden wir in Kontakt bleiben, denn sowohl Leipzig als auch der Bodensee bieten noch so viel mehr.

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