+++ Bitte beachten Sie die Hinweise und Informationen zum Schulbetrieb ab Montag 18.05.2020 +++

Logo des Landkreises Leipzig

 Drei Klassen, ein Berg und sechs perfekte Tage im Schnee

Wie wunderschön war es, als wir erfuhren, dass wir, die Klassen KPH 19/18 und die SOZ 19 ins Skilager auf den Klausberg nach Südtirol fahren können.
Die Aufregung war groß! Natürlich überlegten wir gleich, was wir alles einpacken sollen.

Aber dank Elternabend und Packliste, die uns Herr Mau und Herr Reck überreichten, konnte nichts mehr schief gehen.

Voller Vorfreude warteten wir mit unseren großen Taschen am Sonnabend, den 07.12.2019, im Morgengrauen sehnsüchtig auf den Reisebus aus Bautzen. Schnell waren alle Sachen verstaut und unsere Eltern verabschiedet. Endlich geht es los!
Die Busfahrt war zwar ziemlich lang, aber wie holten unseren versäumten Schlaf nach. Dies hatte auch etwas Positives, denn unsere Lehrer waren sehr erfreut über die Ruhe im Bus.
Angekommen, Zimmer gestürmt, Entsetzen: Lara: „Was ist das für ein Bett?“, Gina: „Hier schlafe ich nicht und 6 Mädchen und nur ein Bad, wie soll das gehen?“.

Alle Gemüter beruhigten sich nach dem leckeren Lieblingsessen der Südtiroler Spagetti und Tomatensoße.

Herr Mau machte uns mit dem Tagesablauf am Sonntag bekannt. Nichts mit Ausschlafen und Gemütlichkeit, sondern gleich nachmittags auf die Piste mit den Skilehrern. Eigentlich waren wir doch schon so kaputt vom Ski-Ausleihen und Skischuh-Anziehen: „Verdammt sind die schwer und die drücken, außerdem kann man in den Dingern nicht laufen.“

Rusul machte auch gleich mit dem Schnee Bekanntschaft.

Nach dem Mittag auf der Almhütte lernten wir unsere tollen Skilehrer Seppl und Roman kennen. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und mussten uns gleich abmühen den Ski an die Füße zu bekommen. Dabei stellten wir fest, dass die ganz schön rutschen. Aber es gab Abhilfe, denn unsere Lehrer hatten Bremshilfen dabei.

Der erste Tag war geschafft, aber leider stellten Ali und Davis fest, dass Skifahren nicht ihr Hobby wird. Paul, unsere Sportskanone, wollte auch aufgeben, aber mit viel Lob motivierte er sich, um am nächsten Tag weiter zu machen.
Am Abend machten wir noch etwas Party mit Musik und Tanzen auf dem Gang, aber dann waren wir doch ganz schön geschafft und fielen um 22 Uhr ins Bett.

Am nächsten Morgen waren allen frohen Mutes und voller Elan, trotz der frühen Uhrzeit. An der Bushaltestelle motivierten wir uns alle erst einmal mit unserem Schlachtruf „Ost,  Ost, Ostdeutschland“.

Mit dem Skibus auf die Piste - bei wunderschönem Wetter. Der zweite Skitag begann und wir stellten fest, dass alles schon viel besser funktionierte: Skischuhe anziehen, Ski anschnallen und im Pizzaflug den Berg hinunter zum Lift. Am Ende des Tages stellten die meisten fest, es ist gar nicht so schwer mit dem Ski den Berg runter zu fahren.

Unsere Lehrer schafften sich ebenfalls auf der Piste. Sie können alle gut Ski fahren. Allerdings ist unsere Klassenlehrerin, Frau Weißflog, direkt im Stehen umgefallen und machte auch einmal mit dem Schnee Bekanntschaft. Unsere Lehrer waren auch sehr modisch gekleidet, zum Beispiel Herr Reck trug eine wunderschöne RB-Bommelmütze und Herr Mau hatte großartige Zipfel an der Mütze. Bei dem herrlichen Wetter konnten unsere Lehrer auch nicht an den Sonnenliegen auf der Bergspitze vorbeifahren.

Der dritte Tag war für viele schon ein voller Erfolg. Wir lernten das Kurvenfahren und durften schon einen kleinen Berg meistern. Es machte allen Spaß, auch wenn es anstrengend war und mancher nach einigen kleinen Stützen aufgeben wollte.
Am Abend wartete das Essen auf uns, es hat allen geschmeckt und war ausreichend. Leider waren unsere Mitreisenden aus Bautzen uns nicht immer ganz wohl gesonnen, aber dafür hatten wir Frau Ott, unsere gute Seele. Auch suchten die Lehrer der Bautzener Gruppe gerne das Gespräch mit ihr.

Am Mittwoch gingen wir mit voller Freude auf die Piste, denn es wartete am Abend unsere Aprés Ski Party auf uns, natürlich ohne Alkohol. Wir wurden von unserem Quartier pünktlich 18.30 Uhr abgeholt. ln der Skibar ging die Sause zünftig los. Unsere Lehrer zeigten uns, wie man an der Stange tanzt und wir hatten großen Spaß dabei. Alle nutzten die Gelegenheit mal richtig abzutanzen. Die Zeit verging wie im Flug und wir wurden wieder schneller als uns lieb war in unser Quartier gebracht.

Der Donnerstag war dann der TAG an dem wir zeigen konnten, was wir gelernt hatten. Wir fuhren mit unseren Lehrern, ohne Seppl und Roman, und erkundeten die Pisten. Jetzt konnten wir zeigen was wir gelernt hatten. Herr Mau, als Sportdirektor der Gruppe, machte auch Bekanntschaft mit dem Schnee: aus dem Lift raus, Stehen und dann abrollen und den Hang hinunter… sehr elegant.
Paul wollte dann den Berg neben der Skipiste versetzen, indem er versuchte dagegen zu fahren. Außer Kopf im Schnee und etwas blind ging alles gut. Wenn die Mauer nicht gewesen wäre, würde unser Paul heute noch in Südtirol sein.
Der letzte Tag war für die meisten ein großes Erlebnis, denn wir meisterten die Talabfahrt.

Nach dem letzten Abendbrot wartete nur noch das Packen der Taschen und Koffer auf uns und wir fragten uns wie schnell die Woche vergangen ist.

Freitag dann die lange Rückreise mit dem Bus und wir holten unseren Schönheitsschlaf nach. Nach einem kleinen Stau vor Leipzig warteten unsere Familien auf uns.

Es war eine wunderschöne, erlebnisreiche Woche. Wir lernten uns alle viel besser kennen und würden es gerne im nächsten Jahr wiederholen.

Vielen Dank unseren Lehrern, und wir freuen uns auf das nächste Skilager!!!!

Zum Seitenanfang