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Unterrichtsmaterial aus Norwegen

Köche im dritten Ausbildungsjahr der Berufsschule in Regis-Breitingen gewinnen Lachs und Kabeljau

Regis-Breitingen. Die Köche unter den Berufsschülern in der BSZ-Außenstelle Regis-Breitingen hatten diese Woche Fisch auf der Speisekarte. Die Einrichtung hatte sich erfolgreich an der Sponsoringaktion „1000 Fische“ der Unternehmen Seafood aus Norwegen und Deutsche See beteiligt und 30 Kilogramm Fisch zur Verfügung gestellt bekommen. Mit der Aktion soll Berufsschülern die Möglichkeit gegeben werden, mit wertvoller Rohware zu arbeiten, die in Ausbildungsbetrieben eher selten als Unterrichtsmaterial eingesetzt werden.
Seafood und Deutsche See forderten Berufsschulen auf, sich mit zwei leckeren Fischgerichten an der Aktion „1000 Fische“ zu bewerben. Was mit frischem Lachs und Kabeljau passieren sollte, der aus einem Kontingent einer norwegischen Aquakultur stammt und per Kühlwagen an die Pleiße geliefert wurde, hat die Sponsoren dann auch überzeugt: Nach fachmännischer Bearbeitung durch die angehenden Köche im dritten Ausbildungsjahr wurde daraus gebratenes Lachsfilet auf Linsengemüse und Kabeljaufilet an Sauerampfer mit glasierten Möhrchen und Bandnudeln. So lecker wie’s klingt, war’s dann auch. „Das Ergebnis konnte sich sehen lassen“, lobte Fachleiterin Christine Junghanns die Arbeit der Klasse vonFachlehrerin Kerstin Köster.Für die Schule ist die Fischaktion nicht nur eine kulinarische Abwechslung,sondern auch eine finanzielle Erleichterung.Für die angelieferte Ware würden gut und gern mehrere hundert Euro fällig – kaum zu leisten. Trotzdem ist der Umgang mit Fisch eine wesentliche Anforderung an die künftigen Köche. Sie kommen in jeder Prüfung vor und stellen einen hohen Schwierigkeitsgrad dar. Junghanns: „Die Aktion war bestens geeignet, die Fertigkeiten unserer Lehrlinge beim Arbeiten mit Fisch zu vertiefen.“ Die Praxis der Fischküche erlebten die auszubildenden Köche in der Regiser Außenstelle des Berufsschulzentrums Leipziger Land von Anfang bis Ende. Fachgerechtes Ausnehmen der Tiere, richtiges Filetieren und schließlich die Zubereitung der Meerestiere. Selbst die grünen Bandnudeln kamen nicht aus der Tüte, sondern wurden „von Hand“ gefertigt

Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 20.11.2010 (Thomas Lieb)

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