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 Betriebsbesichtigung bei DOW (S. Rupprich)

Welche Arbeitsinhalte und Ausbildungsanforderungen haben angehende Chemikanten? Was und wie produziert die DOW Olefinverbund GmbH im Werk Böhlen? Und nicht zuletzt: Wo steht das Unternehmen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Strukturwandel?

Diese und viele andere Fragen konnten den FachlehrerInnen der Chemikanten, deren dritter Jahrgang nun bereits am BSZ Leipziger Land die Berufsschule besucht, bei einer Betriebsbesichtigung am 22.09.2021 beantwortet werden.
Nach den großen Anstrengungen, um diese anspruchsvolle Ausbildung nach über 20 Jahren wieder zu etablieren, hat sich die Zusammenarbeit aller Beteiligten sehr gut entwickelt, sodass der Besuch am Standort Böhlen lange geplant war. Organisiert u.a. von Ben Kottler (CH20), hatten die Mitarbeiter der DOW ein umfangreiches Programm ausgearbeitet, das einen Einblick in das Tätigkeitsfeld des Unternehmens gab.

Nach der Begrüßung durch Herrn Zielke, Herrn Creutzburg, Herrn Brückner und Frau Spengler wurde die DOW Olefinverbund GmbH vorgestellt. Bei einem Umsatz von 3,6 Mrd. Dollar an den 13 Standorten in Deutschland (2019) sind 3.600 Mitarbeiter beschäftigt. In Mitteldeutschland ist das Herzstück der Cracker, der aus Rohbenzin Ethylen und Propylen produziert, welche für die Kunststoffherstellung benötigt werden.

Auch die Themen Standortsicherheit, Kontinuität der Ausbildung sowie ökologische Verantwortung spielten in der Diskussion eine große Rolle. Dass sich das Unternehmen zu Verantwortlichkeit und Transparenz im Spannungsfeld von Industriearbeitsplätzen und Energiewende bekennt, spricht für die Zukunftsfähigkeit des weltweit agierenden Chemiekonzerns.

Bei der Fahrt über das Werksgelände konnte man die 12,5 km Rohrbrücken sehen. Die Aussage des Zitats „Ohne Dampf geht nichts. Und auch nicht ohne Energie.“ wurde trotz des geschlossenen Systems deutlich. Neben den verschiedenen Arbeitsplätzen der angehenden Chemikanten mit den Monitoren, an denen die Abläufe überwacht werden, konnten die Werkstatt, die zentrale Messwarte und das Labor besichtigt werden. Des Weiteren standen die Ausbilderin sowie weitere Mitarbeiter für die verschiedenen Fragen zur Verfügung.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Werkskantine endete die Betriebsbesichtigung. Wir bedanken uns für den informativen Besuch und freuen uns auf die weitere konstruktive Zusammenarbeit bei der Fachkräfteausbildung in der Region.

S. Rupprich

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