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 Projekttag „Anders ist doch=!“- Für ein gemeinsames Miteinander! (A. Pitulle)

Am 10.11.2021 startete zum neunten Mal das Projekt am BSZ Leipziger Land durch den Projektleiter Christian Lissek. Pandemie bedingt konnten wir im letzten Jahr diesen Projekttag nicht durchführen und deshalb war es uns ein besonderes Anliegen, diesen noch in diesem Jahr durchzuführen.
Die Sozialassistenten des ersten und des zweiten Ausbildungsjahres und die Krankenpflegehelfer des ersten Ausbildungsjahres erweiterten ihr Erfahrungswissen und bekamen einen Einblick in mögliche Tätigkeitsfelder der Sozialen Arbeit.


Christian Lissek startete mit einer kurzen theoretischen Einführung über die Behinderungsarten und baute das erworbene Wissen in die nachfolgende Challenge der Schülergruppen ein.  Anhand von praktischen Erfahrungen erlebten die Schüler, welche Möglichkeiten es für ein gemeinsames Miteinander gibt. Sie erfuhren, wie wichtig es ist, Vorurteile und Ängste abzubauen.

Im Lerninhalt "Umgang mit Behinderungen" ging es den Referenten vor allem um den persönlichen Kontakt, da er selbst mit Beeinträchtigungen den Alltag meistert.  Durch seine offene und direkte Art gelang es den Schülern ihre Hemmungen abzubauen, mit ihm ins Gespräch zu kommen und offen ihre Fragen und Bedenken zu äußern. Weiterhin gab es die Möglichkeit alltägliche Dinge aus Sicht eines körperbehinderten Menschen zu erfahren. Wie fühlt es sich an, wenn man blind ist und die Aufgabe hat, einen ausgewählten Stuhl im Raum zu finden auf denen man sich setzen soll.

Wie beeinträchtigt ist die Wahrnehmung, wenn mehrere Sinne nicht funktionieren, wenn der Seh-, Hörsinn ausgeschaltet wird und welche Auswirkungen es auf den Körper haben kann. Mit einer kleinen Mutprobe konnten die ausgewählten Teilnehmer der Gruppen den Wettbewerb auch zum Teil beeinflussen. Wenn die Gruppen den richtigen Tipp abgegeben hatten, wie viele der ausgewählten Teilnehmer sich trauen, konnten Sie Punkte dazu gewinnen, aber auch verlieren.
Über die Probleme im Alltag, Vorurteile und Ausgrenzungserfahrungen in der Gesellschaft und über Wege, diese Schwierigkeiten zu bewältigen wurden die Schüler in anschaulicher Art informiert.

Die Schüler konnten die Gebärdensprache ausprobieren, um eine Kommunikationsmöglichkeit mit Betroffenen zu ermöglichen. Welche Hürden muss man im Alltag überwinden, wenn eine Fortbewegung nur noch im Rollstuhl möglich ist.

Ziel der Veranstaltung war es, die Hemmschwelle im Umgang in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen zu nehmen und die Sozialassistenten für das Praktikum in der Behindertenhilfe vorzubereiten.

Wir freuen uns schon sehr darauf das Projek.

„Anders ist doch=!“- Für ein gemeinsames Miteinander!

im nächsten Jahr mit dem Projektleiter Christian Lissek zum zehnten Mal an unserem BSZ Leipziger Land durchzuführen.

A.Pitulle

 

 

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